Adventtipp 14 – Topf-Sonderausgaben

Topf-Sonderausgaben aus „Altverträgen“ noch bis Veranlagung 2020 absetzbar.

Seit der Veranlagung 2016 und somit auch im Jahr 2017 können Topf-Sonderausgaben nur mehr dann abgesetzt werden, wenn der der Zahlung zugrundeliegende Vertrag vor dem 01.01.2016 abgeschlossen bzw. mit der Bauausführung oder Sanierung vor dem 01.01.2016 begonnen wurde. Die Topf-Sonderausgaben dürfen als bekannt vorausgesetzt werden: Kranken-, Unfall- und Lebensversicherungen; Wohnraumschaffung und Wohnraumsanierung. Für Alleinverdiener oder Alleinerzieher verdoppelt sich der persönliche Sonderausgaben-Höchstbetrag von EUR 2.920 auf EUR 5.840,00. Ab drei Kindern erhöht sich der Sonderausgabentopf um EUR 1.460,00 pro Jahr. Allerdings wirken sich die Topf- Sonderausgaben nur zu einem Viertel einkommensmindernd aus. Ab einem Einkommen von EUR 36.400,00 vermindert sich auch dieser Betrag kontinuierlich bis zu einem Einkommen von EUR 60.000,00, ab dem überhaupt keine Topf-Sonderausgaben mehr zustehen. Zahlungen von Topf-Sonderausgaben können aber nur mehr bis zur Veranlagung 2020 abgesetzt werden. Danach ist endgültig Schluss mit der Absetzbarkeit derartiger Sonderausgaben