Umsatzsteuerbefreiung – was ändert sich?

Ganz kurz Zusammengefasst was ändert sich?

Ab 2017 sind nur mehr die steuerpflichtigen Zusatzeinkünfte für die Grenze von EUR 30.000,00 heranzuziehen. Das Betrifft vor allem jene Berufsgruppen welche unecht steuerbefreit sind wie Versicherungsmakler.

Auf die EUR 30.000 Grenze sind nun nicht mehr anzurechnen:

  • Umsätze aus Hilfsgeschäften (Veräußerung von Betriebsgebäuden)
  • Umsätze aus Geschäftsveräußerungen
  • Umsätze aus Heilbehandlungen im Bereich der Humanmedizin (welche  in der Tätigkeit als Arzt oder eines anderen Gesundheitsberufes erbracht werden)

Unternehmer die im Inland keinen Wohnsitz haben und unter der Umsatzgrenze von EUR 30.000,00 liegen, können nun auch Kleinunternehmer sein.

Was bleibt?

  • Die einmalige Überschreitung der Kleinunternehmergrenze von nicht mehr als 15% innerhalb eines Zeitraumes von 5 Kalenderjahren.
  • Die Möglichkeit bis zur Rechtskraft eines Bescheides gegenüber dem Finanzamt schriftlich auf die Befreiung zu verzichten. Dieser Verzicht bindet den Unternehmer*innen für 5 Jahre. Dies kann er/sie allerdings erst mit dem 6. Jahr widerrufen.